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Aiyun Huang

Aiyun Artist Hero

Frühes Leben und Ausbildung


Aiyun Huang wurde in Kaohsiung, Taiwan, geboren und erhielt ihre erste musikalische Ausbildung in Kanada. 1995 schloss sie ihr Bachelorstudium in Musikperformance an der University of Toronto ab. Anschließend studierte sie am Conservatoire National de Région de Rueil-Malmaison in Frankreich, wo sie 1996 mit dem Premier Prix ausgezeichnet wurde. Ihr Master- und Doktorstudium in zeitgenössischer Musikperformance absolvierte sie an der University of California, San Diego, bei Steven Schick, das sie 2004 mit dem Doctor of Musical Arts abschloss.


Auszeichnungen und Ehrungen


Internationale Aufmerksamkeit erlangte Huang, als sie 2002 beim Genfer Musikwettbewerb sowohl den Ersten Preis als auch den Publikumspreis gewann. Für ihre herausragenden künstlerischen und wissenschaftlichen Leistungen wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem als William Dawson Scholar an der McGill University. 2024 wurde sie als Fellow of the Royal Society of Canada in eine der höchsten kanadischen Akademien berufen – eine besondere Anerkennung ihres Einflusses auf die Musik und Forschung.


Künstlerische Laufbahn und Auftritte


Als Solistin und Kammermusikerin gastierte Aiyun Huang weltweit auf renommierten Bühnen, darunter Victoria Hall in Genf, Weill Recital Hall in New York, die Green Umbrella Series des Los Angeles Philharmonic, das Holland Festival, das Banff Arts Festival, das Agora Festival in Paris sowie die National Concert Hall in Taipeh. Sie trat mit Ensembles wie dem St. Lawrence String Quartet, dem Orchestre de la Suisse Romande und dem Taipei Symphony Orchestra auf. Von 1997 bis 2006 war sie Mitglied des Schlagzeugensembles red fish blue fish und gründete 2001 das kanadische New-Music-Trio Toca Loca mit. Ihre Auftritte zeichnen sich durch eine außergewöhnliche Verbindung von Präzision, Körperlichkeit und musikalischer Fantasie aus – Eigenschaften, die sie zu einer der prägendsten Persönlichkeiten der zeitgenössischen Schlagzeugszene machen.

Forschung, Projekte und Kuratorische Arbeit


Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit beschäftigt sich Huang intensiv mit der Rolle von Körper, Erinnerung und Technologie im musikalischen Schaffen. An der University of Toronto leitet sie das Technology and Performance Integration Research (TaPIR) Lab, das Forschung und künstlerische Praxis miteinander verbindet. Sie initiierte und leitete mehrere interdisziplinäre Projekte, darunter Random Walk: Music of Xenakis and Beyond (2013) in Zusammenarbeit mit führenden kanadischen Forschungsinstituten sowie Transplanted Roots: Percussion Research Symposium (2015), das internationale Schlagzeuger:innen und Wissenschaftler:innen zusammenführt. Als Expertin für Percussion Theatre veröffentlichte sie die DVD Save Percussion Theatre (Mode Records) und schrieb ein Kapitel im Cambridge Companion to Percussion (2016). Ihr Forschungsprojekt Memory in Motion widmet sich der Rolle von Erinnerung und Körperlichkeit im Ensemblespiel und wurde ebenfalls bei Mode Records veröffentlicht.

Pädagogische Tätigkeit und künstlerische Leitung


Zwischen 2006 und 2017 leitete Huang das Schlagzeugprogramm an der Schulich School of Music der McGill University und entwickelte es zu einem international renommierten Zentrum für zeitgenössische Percussion weiter. Seit 2017 unterrichtet sie wieder an der University of Toronto, wo sie als Professorin für Musik und Leiterin des Schlagzeugbereichs tätig ist. Ihre Lehrphilosophie verbindet technische Exzellenz, kreative Offenheit und künstlerische Forschung zu einem ganzheitlichen Ansatz moderner Musikpädagogik.


Aufnahmen und Uraufführungen


In über drei Jahrzehnten auf der Bühne hat Aiyun Huang mehr als zweihundert Werke internationaler Komponist:innen uraufgeführt und in Auftrag gegeben. Ihre Ton- und Filmproduktionen – darunter Save Percussion Theatre und Memory in Motion – dokumentieren eindrucksvoll ihr Engagement für die Weiterentwicklung der Schlagzeugkunst. Mit ihrer Arbeit als Interpretin, Forscherin und Kuratorin prägt sie entscheidend die zeitgenössische Percussion-Landschaft.  



Aiyun Artist Studio

Blick in Aiyuns Ausstattung

Aiyun Studio Blocks

Kolberg Tempelblocks


Aus heimischer Weißbuche gefertigt, vereinen die Kolberg Temple Blocks höchste handwerkliche Präzision mit einem natürlich resonanten Klang. Erhältlich als chromatische Oktavreihe von c2–c3 (C5–C6) bieten sie außergewöhnliche musikalische Flexibilität für Konzert, Studio und zeitgenössische Schlagzeugliteratur. Einzeltöne innerhalb des chromatischen Bereichs a1–f3 (A4–F6) sind auf Anfrage erhältlich.  

Voller, warmer und klarer Klang – mit einem prägnanten, percussiven Charakter, der sensibel auf Spielweise und Dynamik reagiert. Der Klang variiert je nach Größe des Temple Blocks und gewähltem Schlägel und eröffnet so eine breite Palette von fein nuancierter Klangfarbe bis zu kraftvoller Artikulation. Gefertigt aus heimischer Weißbuche (Hainbuche) und mit rotem Lack veredelt, stehen die Kolberg Temple Blocks für langlebige Qualität, Präzision und exzellente Klangentfaltung. 


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Photo Credits: Venera Red