Frühes Leben und Ausbildung
Aurélien Gignoux begann seine musikalische Ausbildung bereits in jungen Jahren und entwickelte schnell eine Leidenschaft für Percussion. Seine formale Ausbildung startete er 2005 am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris (CNSMDP), wo er unter der Anleitung renommierter Lehrer studierte.
Während seiner Studienzeit, die bis 2012 andauerte, spezialisierte er sich auf verschiedene Percussion-Instrumente und Techniken. 2008 nahm er an Meisterkursen in verschiedenen europäischen Ländern teil, um seine Fähigkeiten weiter zu vertiefen.
Nach Abschluss seines Studiums setzte er seine Ausbildung in verschiedenen Workshops und durch Zusammenarbeit mit bekannten Musikern und Ensembles fort. Diese Erfahrungen prägten seinen individuellen Stil und bereiteten ihn auf seine professionelle Karriere vor.
Künstlerische Laufbahn
Aurélien Gignoux hat sich als vielseitiger und engagierter Percussionist etabliert. Er ist Solist des Ensemble intercontemporain und Mitglied des Trio K/D/M. Er tritt regelmäßig bei internationalen Festivals und Konzerten auf und arbeitet mit renommierten Orchestern sowie Kammermusikensembles zusammen.
Seit seinem Beitritt zum Ensemble intercontemporain erweitert er kontinuierlich sein Spektrum und spielt auch außergewöhnliche Instrumente wie Txalaparta, Cristal Baschet und Cymbalum.
Auszeichnungen und Anerkennungen
Aurélien Gignoux hat im Laufe seiner Karriere zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten, die sein außergewöhnliches Talent unterstreichen.
2010 gewann er den ersten Preis beim renommierten „Concours International de Percussion de Paris“, was ihm zu größerer Bekanntheit verhalf.
2019 errang er den zweiten Preis beim ARD Internationalen Musikwettbewerb in München (einschließlich des Preises für die beste Interpretation des Auftragswerks).
2021 wurde er mit dem Preis der „Révélation Soliste Instrumental“ bei den Victoires de la Musique Classique ausgezeichnet.
Diese Preise und Ehrungen öffneten ihm die Türen zu internationalen Festivals und Konzerten, bei denen er sein Können einem breiten Publikum präsentieren konnte.
Blick in Auréliens Ausstattung
Kuhglocken / Cencerros Kolberg
Die Kolberg Kuhglocken und Cencerros sind hochwertige Orchesterinstrumente aus feuerverzinktem Stahlblech, die exklusiv für den professionellen Einsatz im Symphonieorchester entwickelt wurden. Sie zeichnen sich durch einen charakteristischen, folkloristisch-authentischen Klang aus, der traditionellen Almglocken und lateinamerikanischen Cencerros nahekommt – mit klarer Tonhöhe und nuancierter Klangfarbe. Die chromatische Serie im einzigartigen Umfang f – f⁴ (vier Oktaven) ermöglicht präzise melodische und harmonische Passagen und ist weltweit einzigartig in dieser Ausführung.
Besonders die chromatisch abgestimmten Sets lassen sich wie eine Tastatur auf mobilen Kombinationsständern anordnen – ideal für komplexe zeitgenössische Werke wie Olivier Messiaens „Et expecto resurrectionem mortuorum“. Die Alpine Kuhglocken (Set mit 7 Stück) mit Klöppel und Aufhängeschnur eignen sich hervorragend für romantische Literatur, z. B. Strauss’ „Eine Alpensinfonie“ oder Mahlers 6. Sinfonie, und erzeugen durch ihren natürlichen Klang eine beeindruckende räumliche Wirkung (auch backstage einsetzbar). Bei dynamischem Spiel bleibt der Ton präsent und durchsetzungsfähig, ohne zu scharf zu werden.
Photo Credits: Venera Red